17.08.2015

Gefühle gibt es nicht in Bar

Hallo! Alle die mich kennen und nicht kennen! Ich habe beschlossen diesen Blog wieder zum Leben zu erwecken und komme gleich zu meiner ersten Geschichte :)


In den paar Wochen Ferien, die ich jetzt schon hatte war ich zwei Mal im Urlaub. Zum einen der Familienurlaub, für den viel Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, damit ich mitkomme und zum anderen den Urlaub mit meinen Freunden bei welchem ich zu Anfang Überzeugungsarbeit leisten musste.

Ich war mit meiner Familie in Norwegen. Es ist ein wunderschönes Land! Natur noch und nöcher, Politik bei der ich nicht nur am kopfschütteln bin und Bilder wie Menschen, die was eigenes für sich sind und im Kopf bleiben. Wandere ich mal aus, wandere ich dort hin.








































Mein persönliches Problem war unser Fortbewegungsmittel, welches zwar der Grund war, weshalb wir so viel in so kurzer Zeit sehen konnten, aber auch die Hölle auf Erden für mich. Es war ein Kreuzfahrtschiff. Es war Luxus für jeden Gast und dadurch unverständlich, das es das für mich nicht war. Schillernde Wände, leckeres Essen, Cocktails, Shows, lachende Menschen, glückliche Urlauber wurden übertönt von Überfluss, Arbeitskräften, die arbeiteten bis tief in die Nacht, Rassismus in Reinform, der keinen Fremdenhass in dem Sinne zeigte, sondern schlichtweg nichtweiße Kellner und weiße Schiffsmänner, Leute die Kapitalismus genossen und die das Gefühl der "höheren Klasse" anscheinend nicht störte. Das ist nichts für mich und werde ich nie haben wollen, nicht weil ich ein "ja so rebellischer Jugendlicher" bin und sich das mit dem Alter noch ändern werde, sondern weil das schlichtweg kein Luxus ist in meinen Augen. 



Es folgte das Kontrastprogramm. Ich war bis gestern mit meinen Freunden in Berlin zelten. Und fand dort mein Paradies. 

"Auf den billigsten Plätzen sind die netteren Leute, auf den kleinen Hochzeiten gibt's die schöneren Bräute, schlafe lieber im Zelt als im teuren Hotel, die schönsten Dinge der Welt, bekommt man ohne Geld."
Madsen
Von Tag zu Tag wurde alles immer chaotischer und schöner. In unserer letzten Nacht hatte es seinen Höhepunkt erreicht und aus der beschissensten Ausgangssituation entstand etwas ganz großes und unvergessliches. Mit neuen Menschen, die ich immer kennenlernen wollte diesen Sommer und mit denen wir letztendlich in einer Runde zusammensaßen und es genossen. Diese Nacht gab es keinen Schlaf.
Genau diesen Schlaf über den wir zwei letzten Überbleibsel die Nacht davor gesprochen hatten. Wer sind die, die draußen sitzten bleiben? Es zählt der Moment, nicht die Müdigkeit am nächsten Tag. Diese Nacht ging für uns zwei ebenfalls bis um sechs. Den nächsten Tag hatten wir zuwachs. Drei.
Tage davor waren shoppen, Großstadt, Bahn fahren. Zwar optional für mich, aber dennoch ein schöner Punkt eines Tages, auch wenn die Nacht ihn schnell toppt.








 - Wenig Fotos, weil man einfach so sehr damit beschäftigt war, zu erleben. -






Auf bald!







Kommentare:

  1. Freut mich richtig ,dass du hier weiter machst . Schon von den gitarrenkonzerten 2015 gehört ? :)

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    1. Und mich freut dein Kommentar gerade riesig, danke! ^^
      Maeckes Gitarrenkonzert ist bereits wahrgenommen und geplant, das kann ich mir nicht entgehen lassen! :)

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